01.12.2011

Atommüll-Lager: Medienmitteilung der IGLK und 12 ungelöste Fragen

Medienmitteilung zum Bundesrats-Entscheid Etappe 1

Bundesrat gibt grünes Licht für unsicheres Atommülllager

Der Bundesrat hat heute die Etappe 1 des Sachplanverfahrens für die Lagerung radioaktiver Abfälle abgeschlossen und grünes Licht für Etappe 2 gegeben. Damit setzt der Bundesrat die Lagerstandortsuche fort, ohne ein sicheres Lagerkonzept zu haben. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES veröffentlicht heute eine Stellungnahme mit den zwölf wichtigsten ungeklärte Atommüllfragen welche von der IGLK geteilt werden. Die IG Lebensraum Klettgau fordert deshalb eine Sistierung des Verfahrens bis diese sicherheitsrelevanten Fragen geklärt sind.

Atommüll XY ungelöst

Auch nach rund 40 Jahren Forschung ist kein Durchbruch in der Entsorgung radioaktiver Abfälle in Sicht. Ungelöste Fragen stellen das heute bestehende …

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Atommüll XY ungelöst:

Die 12 ungelösten Fragen Der schweizer Atommüllentsorgung

Der Betrieb der Schweizer Atomkraftwerke hat uns eine strahlende Hinterlassenschaft beschert. Nach dem tragischen Unfall in Fukushima scheint der Bau von neuen Atomkraftwerken in der Schweiz vom Tisch zu sein – damit ist der Druck auf eine Scheinlösung endlich weg. Es ist nun Zeit, ungelöste Fragen zu diskutieren und eine generationengerechte Lösung zu suchen. Wir brauchen eine sichere und auch für unsere Nachfahren faire Lösung, den Atommüll in der Schweiz zu entsorgen – und keine Scheinlösung à la Nagra.

Die unterzeichnenden Organisationen vertreten rund 36‘000 Einzelmitglieder, die mehrheitlich in einem der Planungsperimeter für ein Tiefenlager in der Schweiz wohnen, rund 50 Organisa- tionen sowie über 100 Gemeinden …

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