Mitgliederbrief

10.02.2017

Liebe Mitglieder, liebe Klettgauerinnen und Klettgauer

Die IG Lebensraum Klettgau besteht bereits fast zehn Jahre. Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Themen die uns zu Beginn beschäftigten haben sich zum Teil geändert oder sind keine mehr. Neue Themenkreise haben sich aufgetan die durchaus den Gründungs- gedanken der IGLK entsprechen. Ein Thema der ersten Stunde, die Starkstromleitung quer durchs Tal, hat sich erledigt. Mittlerweile ist unbestritten, dass wenn eine solche Leitung überhaupt wieder aktuell werden sollte, sie in den Boden kommt. Wir haben eine weise Vor- reiterrolle gespielt und die Entwicklung hat uns Recht gegeben. Das Atommüll-Lager betrifft den Kanton weiterhin, ist aber kein Klettgau Kernthema mehr. Die Schnellstrasse A98 brennt im Moment auch nicht, muss aber im Auge behalten werden. Wir haben auch diverse Veran- staltungen durchgeführt zu Themen welche die Bevölkerung beschäftigen.

Das Grundsatzpapier aus dem Jahr 2008 stimmt deshalb in den Schwerpunkte nicht mehr. Wir haben deshalb über mögliche Themen nachgedacht und uns auch die Frage über die weitere Notwendigkeit und Wünschbarkeit der IGLK gestellt. Wir sind uns in der Kerngruppe einig, dass eine überparteiliche Organisation die sich aktuellen Themen annimmt, über diese informiert, der Bevölkerung eine Stimme gibt, sie zur Mitgestaltung anregt und die Behörden im Sinne unserer Grundsätze unterstützt weiterhin sinnvoll ist. Wir haben die Grundsätze entsprechend überarbeitet und lassen sie ihnen beiliegend zukommen. Wie bisher lebt die Diskussion nur mit ihrer Mitwirkung liebe Mitglieder.

Im vergangenen Jahr führten wir einen aufschlussreichen Anlass zum Thema Sicherheit und Grenzschutz durch. Bereits für März 2017 laden wir sie zu zwei Veranstaltungen ein zu Themen die uns wichtig scheinen für die Klettgau Gemeinden.

Der Kanton plant das Zivilschutz- und Feuerwehrausbildungszentrum Oberwiesen- Schleitheim aufzuheben und in Beringen neu aufzubauen. Vorteile sind die zentrale Lage und ein Neubau auf der grünen Wiese. Anderseits verliert einmal mehr die Randregion im Standortwettbewerb. Wir informieren und diskutieren kontrovers am 9. März 2017 im Restaurant Bahnhof in Beringen.

Unter dem Titel „Nutzen Wald – Zukunft Holz“ führen wir am 27. März 2017 eine Informationsveranstaltung in Hallau durch. Bedeutete früher Wald Reichtum, ist die Waldwirtschaft heute fast durchwegs defizitär. Erholungs- und Freizeitwert stehen im Vordergrund.

Last but not least verabschieden wir an dieser Stelle Myrtha Studer aus der Kerngruppe. Myrtha war Gründungsmitglied der IGLK und seit Beginn Aktuarin und Kassierin innerhalb der Kerngruppe. Herzlichen Dank für deinen Einsatz liebe Myrtha.

Wir zählen weiterhin auf sie als Mitwirkende in interessanten Diskussionen mit dem Ziel das Klettgau lebendig und lebenswert zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Herzlichst
Markus Müller, Martina Munz, Fritz Maruna, Bruno Ranft und Regula Widmer