Mitgliederbrief

03.01.2015

Liebe Mitglieder, liebe Klettgauerinnen und Klettgauer

Schon wieder ist ein Jahr zu Ende und Anlass zurück zu blicken aber vor allem vorwärts zu schauen und Perspektiven zu vermitteln.

Wir sind überzeugt mit der IGLK ein wirksames überparteiliches Gefäss zu haben um mitzuhel- fen unsere Region nachhaltig im Sinne der Bewohner zu entwickeln. Unsere Ziele sind unver- ändert und immer noch aktuell: Erhaltung und nachhaltige Entwicklung des Klettgaus als Wohn- und Lebensraum. Verhinderung landschaftszerstörerischer Projekte. Der engagierten Bevölkerung eine Stimme geben und mit deren unmissverständlichen Haltung Behörden und Parlament den Rücken stärken. Informieren und sensibilisieren.

Die Kerngruppe trifft sich regelmässig um die Kernthemen und weitere aktuelle Fragen zu diskutieren. Sie beschliesst Stellungsnahmen, Mitgliederinformationen, Pressemitteilungen, Aktionen und Veranstaltungen. Das Kernthema Stromleitung ist abgeschlossen. Wir können mit Befriedigung feststellen, dass sich unsere Vorstellung moderner Stromleitungsführung in Industrie und Politik durchgesetzt hat.
Die Verkehrsführung im Klettgau und ein allfälliges Atommüll-Lager beschäftigen uns weiter. Neu nehmen wir uns vertieft der Raumplanung und Strukturreform an. Weitere Themenwün- sche und Anregungen von Ihnen begrüssen wir sehr.

In der Regionalkonferenz Südranden betreffend Atommüll-Lager haben wir eine starke Stimme. Wir haben unsere Ansicht zusätzlich mit Vorstössen und Anträgen eingebracht. Zu den anderen Themen führten wir zwei sehr gut besuchte Anlässe durch.
In Löhningen stellte Urs Kundert die Reorganisation des Kantons Glarus mit Reduktion auf drei Gemeinden vor. Die Diskussion zeigte, dass die Bevölkerung offen und bereit für Veränderun- gen ist, die Behörden eher skeptisch und Besitzstand wahrend sind. In Beringen sorgte eine Veranstaltung über die Verkehrsführung im Klettgau mit Schwerpunkt Ortsdurchfahrten im Oberklettgau für einen vollen Saal. Dieses Thema werden wir im kommenden Jahr nochmals aufnehmen. Es beschäftigt die Bevölkerung. Zu diversen weiteren Themen wurden wir zur politischen Vernehmlassung eingeladen.

Damit sind bereits die Schwerpunkte gesetzt für 2015.
Veranstaltungen sind unser Hauptinstrument. Sie führen aber auch dazu dass sich unser Kassenstand, der ausschliesslich auf Spenden basiert, dem Nullpunkt nähert. Wir haben die Gemeinden angeschrieben, uns wie damals bei der Gründung mit einem Zustupf zu unter- stützen. Und natürlich sind wir um jede Spende froh.

Wir wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr und freuen uns auf interessante Diskussionen mit Ihnen.

Herzlichst
Markus Müller, Martina Munz

Rolf Hauser, Fritz Maruna, Bruno Ranft, Myrtha Studer und Regula Widmer